Menschen handeln, und meistens, wenn nicht immer, verändern sie handelnd die Welt. Die Folgen unserer Taten schreiben wir uns gegenseitig zu, und damit auch die Verantwortung für Verursachung und Verantwortung sind eng aneinander gebunden. Ziel dieser Arbeit ist die Beleuchtung von "Verantwortung und Verursachung" aus philosophischer Perspektive, und zwar in Auseinandersetzung mit der Rechtsphilosophie Hegels. Die "Grundlinien der Philosophiedes Rechts" liefern eine Theorie des Verhältnisses von Verantwortung und Verursachung, in der zentrale Differenzierungen enthalten sind, anhand derer sich diese komplexen Phänomene entschlüsseln lassen und die Vernünftigkeit unserer Zuschreibungspraxis in ihren Grundzügen einsichtig machen lässt.
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