Viele Studierende gehen immer noch mit einer negativen Einstellung an ihre wissenschaftliche Arbeit heran: Sie sehen sie in erster Linie als Notwendigkeit für den Studienabschluss und nicht als ihre große Chance, mit Lust und Energie forschend Neues zu entdecken.
Mit dieser Masterclass können Sie nun Ihre eigene forschende Haltung entwickeln. Dabei lernen Sie, auf welche Grundelemente und Details es wirklich ankommt. Meine Praxisbeispiele und Formulierungsmuster helfen Ihnen bei der eigenen Umsetzung.
Was zeichnet diesen Kurs aus?
Er weckt Ihre Neugier und Ihren Entdeckergeist für die Forschung.
Viele Studierende gehen immer noch mit einer negativen Einstellung an ihre wissenschaftliche Arbeit heran: Sie sehen sie in erster Linie als Notwendigkeit für den Studienabschluss und nicht als ihre große Chance, mit Lust und Energie forschend Neues zu entdecken.
Mit dieser Masterclass können Sie nun Ihre eigene forschende Haltung entwickeln. Dabei lernen Sie, auf welche Grundelemente und Details es wirklich ankommt. Meine Praxisbeispiele und Formulierungsmuster helfen Ihnen bei der eigenen Umsetzung.
Was zeichnet diesen Kurs aus?
Er weckt Ihre Neugier und Ihren Entdeckergeist für die Forschung.
Dabei unterstützt er Ihre Fähigkeiten zum wissenschaftlichen Arbeiten in besonderer Weise: von der ersten Hausarbeit bis zur Dissertation. Denn er zeigt Ihnen, wie jede wissenschaftliche Arbeit ein kleines Forschungsprojekt sein kann - und bereitet Sie Schritt für Schritt darauf vor.
Es erwartet Sie also keine heiße Luft wie bei denjenigen, die Ihnen leichtfertig Bestnoten versprechen, sondern ein klarer, manchmal trockener Input, also das Grundlagenwissen, das Sie hier verstehen und anschließend durch meine praktischen Hinweise direkt selbst für Ihre nächste wissenschaftliche Arbeit umsetzen können.
Gleichzeitig trainieren wir eine besondere Kompetenz des wissenschaftlichen Arbeitens, die hierzulande immer mehr in Vergessenheit gerät: die Fähigkeit zum analytischen und kritischen Denken.
Warum biete ich diese Masterclass an?
Nun, ich habe seit vielen Jahren mehr als 1.000 Studierenden und Doktorierenden geholfen, mit diesem Basiswissen und einer daraus resultierenden klareren Vorgehensweise ihre Studienziele erfolgreicher zu erreichen.
Und die meisten haben dabei entdeckt, wie viel Freude forschendes wissenschaftliches Arbeiten machen kann. Probleme wie Prokrastination und Motivationslöcher waren schnell verschwunden.
Diese Masterclass ist für Sie geeignet, wenn...
Sie merken, dass Ihnen die Grundlagen für eine eigene wissenschaftliche Arbeit noch fehlen,
Sie noch nicht genau wissen, was Wissenschaftlichkeit bedeutet und wie Sie sie selbst umsetzen können,
Sie wissen möchten, welche Grundelemente Sie verwenden müssen und warum,
Ihnen die Grundregeln des Zitierens und Strukturierens für anstehende wissenschaftliche Arbeiten fehlen,
Sie mit dem wissenschaftlichen Schreiben noch nicht vertraut sind,
Sie selbst bzw. Ihre Prüfer:innen mit Ihren bisherigen Einreichungen von Haus- oder Projektarbeiten noch unzufrieden sind.
Tipp:
Aktivieren Sie unten am Videoplayer die Untertitel bzw. das automatisch mitscrollende Transkript.
Hinweis:
In den Abschnitten Wissenschaft und Qualitätskriterien finden Sie die notwendigen Grundlagen. Richtig praktisch wird es dann ab dem Abschnitt Forschen. Wenn Sie also im Moment vor allem an der praktischen Arbeit interessiert sind, fangen Sie einfach dort an.
So lernen Sie mit diesem Selbstlernkurs schrittweise die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens sowohl zu verstehen als auch anzuwenden:
Was Wissenschaft ist
Wissenschaftliche Qualitätskriterien beachten
Wie Forschung funktioniert
Mit den Grundelementen wissenschaftlichen Arbeitens umgehen
Quellen richtig nutzen
Literatur effektiv sammeln und verwalten
Wissenschaftlich schreiben
Was Sie erwartet:
Kurze, thematisch gegliederte Videolektionen
Lesetexte (denn Lesen vertieft unser Lernen)
Interaktive Elemente, Aufgaben, Anmerkungen, Links und Quizzes
Transkripte und zusätzliche Materialien
Anschauliche Praxisbeispiele
Beste Vorgehensweise:
Notieren Sie sich wichtige Informationen aus der jeweiligen Online-Vorlesung.
Die Arbeitsfragen erfordern Zeit zum Nachdenken und selbstständigen Recherchieren. Diese Vertiefungen sind notwendig, um das eigene Kompetenzziel zu erreichen – also bitte jede Lektion immer aktiv nachbereiten.
Wo immer praktische Tipps gegeben werden, bitte sofort aufgreifen und ausprobieren; auch solche Trockenübungen sind sinnvoll.
Entdecken Sie mit diesem Kurs, wie viel Freude es Ihnen machen kann, zu forschen.
Ich freue mich auf Sie.
Bitte arbeiten Sie diese Einführung in Ruhe durch, damit Sie umso erfolgreicher Ihren Kurs absolvieren können!
Onlinekurs und Buch haben weitgehend identische Inhalte.
Sie haben in der vorangegangenen Lektion das Buch als PDF-Datei downloaden können. Nutzen Sie es gern!
In diesem Video beschreibe ich Ihnen die Struktur von Buch und Kurs, gebe Ihnen Einblicke und lasse Sie auf diese Weise vorab wissen, was Sie genau in diesem Kurs erwartet.
Ich freue mich, Ihnen für Ihr nächstes wissenschaftliches Vorhaben mit diesem Kurs und diesem Buch einige Hilfestellung geben zu können!
Eine kurze Einführung in den ersten Schritt (Abschnitt 2).
In der nächsten Lektion ist es nachlesbar und steht zum Download bereit.
Wenn wissenschaftlich vorgegangen wurde und entsprechende Ergebnisse erzielt werden konnten, spricht man von einem wissenschaftlichen Produkt.
Definitionen dürfen nicht fehlen – sie gehören unverzichtbar zum wissenschaftlichen Arbeiten.
Hier geht es daher sowohl um Definitionen als auch um die Besonderheiten von Wissenschaft.
In der Welt der Wissenschaft geht rein gar nichts ohne Definitionen.
Daher hier zwei Definitionen für den Begriff Wissenschaft für Sie – zum Nachlesen!
Ein Wissenschaftler strebt danach, Ergebnisse zu erhalten, die seine zuvor gut definierte Fragestellung ehrlich beantworten bzw. zuvor nachvollziehbar analysierte Probleme lösen helfen.
Dies tut er aber nicht, ohne zuerst einmal sorgfältig geprüft zu haben, welche bisherigen Antworten oder Lösungsangebote es bereits zu seiner Fragestellung gibt. Diese bisherigen Wissensbestände bringt er auf jeden Fall in seine Untersuchung ein. Man spricht hier auch vom „Stand der Forschung“, der erarbeitet und eingebracht werden muss.
Hier geht es also um die Bedeutung eines konsequent wissenschaftlichen Vorgehens für die Praxis.
Aus hochschulischer Praxiserfahrung lässt sich festhalten, dass jede wissenschaftliche Arbeit stets eine klare Problemstellung, Zielsetzung und Forschungsfrage benötigt, um ein Ergebnis erreichen zu können.
Wissenschaftlichkeit wird hier somit nicht als reduziert auf Formales – wie Gliederung, Zitierungen, Verzeichnisse etc. – verstanden.
Wir untersuchen stets mit Kriterien des Messens und des Beurteilens, die unsere Ergebnisse vorbestimmen.
Was wir nicht gemessen oder analysiert haben, liegt uns nicht als Ergebnis vor – und es wären womöglich aber genau diese Ergebnisse, oftmals Daten, die wir für die Erklärung oder Lösung eines Problems benötigen...
Hier erschließen wir uns diese Erkenntnis:
Wir lernen beim wissenschaftlichen Arbeiten keine stets inhaltlich wiederholbaren Lösungsschritte, sondern wir lernen eher grundsätzlich und damit übertragbar die Vorgehensweisen zum Ermitteln von Lösungsmöglichkeiten an sich.
Sir Karl Raimund Popper steht im Mittelpunkt dieser Videolektion.
Er hat mit seinen Arbeiten wesentliche Beiträge zur Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie geleistet und kritisierte insbesondere jene gängige Wissenschaftsvorstellung, nach der aufgrund von konkreten Beobachtungen verallgemeinernd Schlüsse für wissenschaftliche Theorien gezogen werden.
Er hilft uns zu einem kritischen, sachgerechteren Umgang mit der Wissenschaft und ihren Methoden.
Das Verstehen von Aussagen und Kontexten, aber auch der eigenen Methodik und Vorgehensweise ist unerlässlich, um überhaupt wissenschaftlich tätig sein zu können.
Erkenntnisse, die zu Theorien ausgebaut wurden, können sehr bald überholt sein oder sie wurden inzwischen einfach widerlegt. Wie kann das sein? Schließlich haben sie doch oftmals prägende Wirkungen für unsere Wirklichkeit – und in anderen Fällen wiederum kaum.
Es stellt sich die Frage nach der Wirklichkeit unserer Wirklichkeit – besser gesagt: unserer Wirklichkeiten. Erkenntnistheoretiker der letzten Jahrzehnte haben mit dem »Konstruktivismus« ein Paradigma, also einen Bezugsrahmen beschrieben, der für unser wissenschaftliches Arbeiten bedeutsam ist.
Beim wissenschaftlichen Arbeiten richten wir uns auf »passende« Vorgehensweisen, um zu nutzbaren Ergebnissen zu gelangen – ob sie wirklich die »passenden« Vorgehensweisen sind, zeigt sich aber erst im Nachhinein.
Selbstverständlich beachten wir dabei aber die Vorgaben der Methoden, die wir wählen.
Zur Nacharbeit dieses Abschnitts!
Wie verstehen wir nun „Wissenschaft“? Ein Test zu Ihrem ersten von sieben Schritten!
Sie finden hier die Verschriftlichung der Videolektionen dieses Abschnitts - zum Mitlesen oder Nachlesen...!
Kurze Reflexion des Bisherigen und Blick ins folgende Kapitel
Ein kurzer Überblick dieses zweiten Schrittes
Es existiert kein vollständiger und endgültiger Kanon von Qualitätskriterien des wissenschaftlichen Arbeitens, der von einer entsprechenden Stelle als verbindlich verabschiedet worden wäre.
Dennoch lassen sich allgemein anerkannte prinzipielle Kriterien sowie ergänzend für empirisches Arbeiten bedeutsame Kriterien benennen.
Sie werden in dieser Lektion einzeln vorgestellt und ihre Anwendung und Bedeutung erläutert.
Dieses ist das erste der acht grundsätzlichen Qualitätskriterien, mit denen wir uns hier befassen.
Durch Untersuchen neues Wissen zu schaffen - diese Ausrichtung muss an einer wissenschaftlichen Arbeit als Leitmotiv erkennbar sein.
Die Gerichtetheit ausschließlich auf ein einziges und klares Untersuchungsziel ist daher ein erstes, unverzichtbares und prinzipielles Qualitätskriterium für Wissenschaftlichkeit.
Die Besonderheit einer wissenschaftlichen Arbeit liegt möglicherweise nicht nur in der Themenwahl, also in der Problemstellung und Zielsetzung – sie kann auch in der Methodenwahl begründet sein.
Beispiel: Ein interdisziplinäres Vorgehen durch Einsatz einer Quantitativen Inhaltsanalyse bei einer geisteswissenschaftlichen Untersuchung.
Für wissenschaftliche Arbeiten gilt primär als relevant, was zum wissenschaftlichen Fortschritt beiträgt und im eigenen Fachgebiet neues Wissen schafft.
Jede Argumentationskette muss klar und strukturiert dargelegt sein, von den Prämissen bis zur Schlussfolgerung.
Dabei ist zwischen induktiver und deduktiver Logik zu unterscheiden.
Die Inhalte und das Vorgehen in wissenschaftlichen Arbeiten müssen sich dem Leser oder Zuhörer erschließen.
Dieses Kriterium der Nachvollziehbarkeit steht in direktem Zusammenhang mit weiteren Qualitätskriterien.
Ehrlicher Umgang mit Quellen sowie mit fremden und eigenen Ergebnissen schließt zwar noch keinen Irrtum aus, trägt aber wirksam dazu bei, jenen zu vermeiden.
Ehrlichkeit begründet Glaubwürdigkeit und bezieht sich auch auf die textliche und gestalterische Darstellungsweise, die bei wissenschaftlichen Arbeiten stets sachlich und neutral gehalten sein muss.
Dieses Kriterium bedeutet, dass alle Formulierungen Angaben und Zusammenhangsbedingungen solcher Art enthalten, die klar genug sind, damit Dritte mit diesen Angaben zu gleichen oder vergleichbaren Schlüssen kommen können.
Jede Hypothese muss so formuliert sein, dass sie überprüfbar ist – mit dem Popper’schen Ziel der Falsifikation.
Es muss prinzipiell klar sein, ob und inwiefern ergebnisoffen und somit unabhängig in einer wissenschaftlichen Arbeit untersucht werden kann.
Dies ist gerade bei Auftragsforschung ein kritischer, aber wichtiger und lösbarer Punkt.
Die Transparenz ist das letzte der allgemeinen wissenschaftlichen Qualitätskriterien.
Sie bildet das erste von vier Kriterien für das empirische wissenschaftliche Arbeiten.
Sie erfasst die Genauigkeit, mit der etwas geprüft wird. Dies bezieht sich auf den Umgang mit der Stichprobe.
Validität berührt aber auch die inhaltliche Argumentation einer wissenschaftlichen Arbeit.
Damit bezeichnet man die Messgenauigkeit, die im Idealfalle so gut ist, dass bei einer Wiederholung der Messung unter gleichbleibenden Konditionen wiederum gleiche Ergebnisse erzielt werden.
Signifikanz bedeutet, dass ein über dem Zufall liegender Zusammenhang angenommen werden kann, wobei für den Zufall zuvor eine Schwelle festgelegt wurde.
In den Sozialwissenschaften ist die Repräsentativität quantitativer Ergebnisse von Bedeutung. Dazu wird eine Stichprobe in Bezug zu einer Grundgesamtheit definiert.
Ein kurzer Blick auf die Inhalte dieses 3. Schrittes
Wie Forschungsprozesse verlaufen - beginnend mit der Problemstellung, der Forschungsfrage und der Bestimmung der einzusetzenden Methoden, gefolgt von Planung und Durchführung sowie der abschließenden Auswertung der Ergebnisse.
Unterscheidbar und doch gibt es Zusammenhänge: Erläuterung der Merkmale explorativer, konstruktiver und empirischer Untersuchungen.
Sie werden anhand von möglichen Untersuchungsvorhaben der Veganomics (Veganwirtschaft) nachvollziehbar erläutert.
Wie kann man mit dem Konflikt umgehen, dass Forschung stets ergebnisoffen stattfinden muss, die Praxis der Auftraggeber oder des Marktes aber Praxislösungen als Ziele erwartet?
Sie lernen hier ein Modell kennen, das auch Ihnen künftig die Möglichkeit eröffnet, beiden Seiten gerecht zu werden, ohne deren Prinzipien und Interessen zu vermischen.
Selbst Umfragen durchführen, Daten generieren und sie auswerten - oder auf vorhandene Daten zurückgreifen?
Was ist sinnvoller, welche Vorgehensweise ist wertvoller?
Balzert u. a. haben zum induktiven und deduktiven Forschen ein hilfreiches Modell entwickelt, das zur Erklärung der Unterschiede und des Zusammenwirkens von Induktion und Deduktion beitragen kann.
Das Wort Empirie (Erfahrung, Erfahrungswissen) stammt aus dem Griechischen.
Ob Hypothese oder Theorie oder Modell: sie benötigen stets die Verprobung und Bewährung in der Praxis, mit Hilfe von definierten Methoden.
Bei empirischen Forschungsvorhaben unterscheidet man zwischen qualitativen und quantitativen Methoden.
In diesem Video werden die Merkmale und Besonderheiten der beiden Wege beschrieben, ihre Rollen in induktiven und deduktiven Vorhaben geklärt und die Kombinationsmöglichkeit durch teilstandardisierte Erhebungen vorgestellt.
Eine Lektion für Sie, bewusst zum Lesen und Durchdenken!
Bedingungen für das Aufstellen von Hypothesen, Arten von Hypothesen und der richtige Umgang mit ihnen werden hier vorgestellt.
In der Regel sind die Ergebnisse einer guten wissenschaftlichen Untersuchung sinnvoll, vor allem wenn sie für ein Praxisproblem erhellend und daher hilfreich ist.
Darauf gilt es sich zu richten, wenn es um eine Themenstellung geht, die man sich selbst setzen kann - nicht erst bei Abschlussarbeiten, sondern auch bereits bei Hausarbeiten.
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