Der Kurs ist in mehrere Abschnitte geteilt und zu jedem Abschnitt gibt es Erklärungen zum Anleiten von Übungen. Die einzelnen Videos sind "kurz" gehalten, was zu einen besseren Überblick führt. Der Kurs ist eine Zusammenfassung von Grundlagen, zum Erlernen der handwerklichen Fähigkeiten, mit Farben und Pinseln umzugehen. Und das schrittweise heranführen mit vielen praktischen Übungen.
Du willst schnell zum Malen kommen,
das kann ich gut verstehen
ich möchte dir hier nur kurz
die Materialien vorstellen
die du mindestens brauchst,
und dann kann es ganz locker
und spielerisch losgehen.
Also packen wir es an
Du benötigst nur einen einfachen Kasten mit Aquarellfarben, einen Pinsel und etwas Papier.
Wo du deine Vorräte bekommst, hängt davon ab, wo du wohnst. Wenn Du kein Geschäft für Kunstbedarf in der Nähe hast, gibt es über das Internet viele Alternativen.
ANDERE MATERIALIEN
Du wirst es auch hilfreich finden, eine Wachskerze zu haben, die wir später verwenden werden, einige Aquarellstifte und etwas Maskierungsflüssigkeit, die alle von Deinem Kunstlieferanten bezogen werden können.
Du denkst also, du kannst nicht malen? Lass es mich erklären, wie Du Schritt für Schritt den Grundstein für eine lohnende "Malzeit" legen kannst.
Hier kannst du mit Schwung eine Form aufs Papier bringen und die Farben fließen lassen.
Hier kannst und sollst du deiner Fantasie freien Lauf lassen
Ein sehr wichtiger Abschnitt ist die Beschäftigung mit den Farben.
Das ist wie das Notenlesen beim Musizieren, je besser
du dich damit auskennst, je einfacher ist der Ablauf,
dabei kannst du dich dann mehr auf die Bildmotive
und die Stimmungen einstellen. Also schau rein und mach dich schlau
Um reine Farben zu erhalten, dürfen immer nur zwei Farben miteinander gemischt werden.
In diesem Video erkläre ich, was ein Farbkreis ist.
Die Primärfarben sind die 3 Grundfarben, die nicht durch andere Farben gemischt werden können.
Eine Möglichkeit, Deine Farben kennen zulernen, besteht darin, für jede Farbe ein Farbfeld zu erstellen. In diesem Video führe ich dich durch den Ablauf der Erstellung von Farbfeldern
Erstelle deine eigenen Farbtabellen mir "deinen Lieblingsfarben"
Den Farbauftrag muss du in allen Variationen beherrschen - sonst braucht du eigentlich gar nicht weiter zu machen.
Für die folgenden Übungen verwende bitte einen guten Aquarellblock .
Auf minderwertigem Papier sind diese Übungen (auch wenn sie nur kleinformatig sind) absolut wertlos.
Mache dir eigene Notizen zu den Übungen und hebe die Blätter auf.
Die Aquarellfarbe in Näpfchen besitzt dieselbe Qualität wie Tubenfarben
Die aufwändige Produktion der Näpfchenfarben, kurz zusammengefaßt
Im Farbkreis stehen sich die Komplementärfarben gegenüber. Eine Farbe ist mit derjenigen Farbe komplementär, die mit der Ursprungsfarbe gemischt einen Grau- oder Braunton ergibt. Komplementärfarben sind also Violett und Gelb, Orange und Blau und Grün und Rot. Mischst du zu exakt gleichen Anteilen die drei Grundfarben, entsteht ein neutrales Grau.
Gedämpfte Farben erhält du also je nach Mischungsverhältnis durch das Mischen von Komplementärfarben. Hierfür kannst du dir Farbkarten erstellen, auf denen du die jeweils reinen Farbtöne miteinander vermischst und dabei verschiedene Mischungsverhältnisse dokumentierst. Dies kann sehr hilfreich sein, wenn du für ein Bild einen bestimmten Farbton suchst, ihn aber nicht erst mühsam neu "erfinden" willst.
Kalte Farben sind Blau, Violett und einige Grüntöne. Kalte Farben werden in der Landschaftsmalerei verwendet, um Tiefe zu erzeugen.
Warme Farben sind Gelb- und Rottöne, sowie deren Mischfarben. Sie eignen sich besonders für Objekte im Vordergrund einer Landschaft.
Mit zwei Farben ein stimmungsvolles Bild zu malen ist eine Herausforderung, aber ein gutes Training für das Farbenmischen
Im folgenden Abschnitt zeige ich dir etwas über das Papier.
Das ist zusammen mit den Farben der wichtigste Teil zum Malen
hierbei sage ich dir jetzt schon mal das du unbedingt auf Qualität achten sollst.
Du musst kein sehr teures Künstleraquarellpapier kaufen aber eine gute Qualität
sollte es schon haben. In den folgenden Videos gibt es die Aufklärung.
Das Papier in der Aquarellmalerei ist zusammen mit den Farben das wichtigste Utensil. Hierbei solltest du unbedingt auf die Qualität achten und nicht geizig sein, denn in den meisten Fällen bestimmt der Malgrund das Gelingen des Bildes.
Bei diesem Video geht es darum die Papierqualität des Aquarellblocks zu testen
Bisher galt die Ansicht dass Aquarellpinsel aus hochwertigen Kolinsky-Rotmarderhaar bestehen müssen.
Diese sind aber sehr teuer, haben aber auch hervorragende Maleigenschaften, die Pinsel können
sehr viel Wasser aufnehmen und es langsam wieder abgeben, so dass Du den Pinsel nicht so oft absetzen musst
um neue Farbe aufzunehmen
Aber es gibt mittlerweile sehr gute Synthetikpinsel die vor allem auch preiswerter sind
Wie ich zu meinem ersten "guten" Pinsel gekommen bin
Hier erzähle ich dir etwas über den Aufbau der Pinsel
Ein kurzer Einblick bei den Pinselmachern von Da Vinci
Die Form des Pinsels hat enormen Einfluss auf das Malen
Schlepper- oder Schriftenpinsel haben sehr lange Haare. Mit diesem Pinsel kann man gut z. B. Äste von Bäumen malen oder gerade Linien ziehen, auch grafische Elemente werden hiermit zum Kinderspiel.
Im folgenden Abschnitt zeige ich dir eine Vielzahl von Maltechniken, die dir hilft, die Möglichkeiten
der Aquarellfarben voll auszunutzen.
Hier werden die einzelnen Techniken kurz vorgestellt und gezeigt wie sie funktionieren und worauf es ankommt.
Sollten Probleme auftauchen, weiter üben, üben, üben. Je öfter du übst Je besser werden die Ergebnisse
und desto mehr Erfahrung hast du im Umgang mit den richtigen Mischungsverhältnissen und Trockenzeiten
Beim Lasieren handelt es sich um das schichtweise auftragen von gelösten Farben. Beim Lavieren handelt es sich um eine Nasstechnik, mit der nahtlose Farbverläufe erzielt werden können.
Das Übereinanderlegen von wässrigen Farben in Schichten, die jeweils getrocknet sind, nennt man Lasieren. Das ist letztlich die meist benutzte Technik der Aquarellmalerei. Man legt transparente Schichten von einer oder mehreren Farben übereinander, wodurch je nach Kombination andere Farben, Farbstärken, Schatten und Strukturen entstehen.
Beim Lavieren wird feuchte Farbe auf den Untergrund gemalt. Die Lavur ist eine wesentliche Maltechnik, bei der Farben mit viel Wasser angerührt werden, bevor sie auf den Untergrund gemalt werden.
Das Wort lavieren entstammt dem Italienischen “lavare” und bedeutet so viel wie “wischen” oder “waschen”.
Setze mit einem Flachpinsel dünnflüssige Farbe auf einen vorher gleichmäßig angefeuchteten Untergrund oder in eine feuchte Farbfläche. Dadurch erzielst du sehr starke Farbverläufe und Wassereffekte
Das ist eine spezielle Art der Nass in Nass-Technik mit "sehr viel" Wasser
Das Granulieren ist eine besondere Technik der Aquarellmalerei, bei der es darum geht, die Strukturen des Maluntergrundes sichtbar zu lassen. Trage deine Farbe nur oberflächlich auf, so dass die Vertiefungen als sog. Glitzer auf deinem möglichst rauen Papier frei von Farbe bleiben.
Mit einem Borstenpinsel bekommst du eine raue Struktur, die sich gut für die Imitation von Stoffen und Naturlandschaften eignet.
Am besten klappt die Technik auf feinkörnigen oder feinrauhen Papier, das eine gute Oberflächenleimung besitzt.
Wenn du Seifenschaum in die Farbe einbringst, werden sich harte Kanten der Schaumbläschen bilden, was eine interessante Stimmung erzeugt.
Es ergeben sich um jedes Salzkorn ausgefranste Strukturen, die natürlich größer ausfallen, je größer das Korn ist und auch je nasser das Papier ist.
In der Aquarellmalerei spricht man von Negativmalerei, wenn man helle Flächen beim Malen ausspart, die um ein noch imaginäres oder mit Bleistift vorgezeichnetes Objekt führen. Meist wird zu aller erst eine Farbfläche in zarten Farben Nass in Nass angelegt; nach dem Trocknen wird dann Nass auf Trocken ein bestimmtes Motiv hervorgehoben, indem man die umgebende Fläche in dunkleren Farbtönen gestaltet.
In den folgenden Videos zeige ich dir, wie du die bisher geübten Maltechniken anwenden kannst,
damit nicht nur Übungen dabei herauskommen sondern gut gemalte Bilder.
In der Aquarellmalerei spricht man von Negativmalerei, wenn man helle Flächen beim Malen ausspart, die um ein noch imaginäres oder mit Bleistift vorgezeichnetes Objekt führen.
In der Aquarellmalerei spricht man von Negativmalerei, wenn man helle Flächen beim Malen ausspart, die um ein noch imaginäres oder mit Bleistift vorgezeichnetes Objekt führen. Nach dem Trocknen wird dann Nass auf Trocken ein bestimmtes Motiv hervorgehoben, indem man die umgebende Fläche in dunkleren Farbtönen gestaltet. Lagert man mehrere Negativschichten über- bzw. hintereinander, kann eine Art 3D-Effekt entstehen, der einen spannenden Hingucker bietet.
Zunächst zeichne ich das Motiv auf das Blatt und lege die ersten Lasuren an
Mit der Technik der Lasurmalerei wird das Motiv erarbeitet.
WICHTIG!!! Jede Lasurschicht muss komplett durchtrocknen
Es folgen weitere Schichten in kleinen Schritten.
Das verunglückte Bild - ist ein Beispiel aus meiner Malschule
Die Geschichte der Landschaftsmalerei. Eigentlich geht es mehr um die Bilder als um die Geschichte. Ich möchte keinen Abriss für Experten liefern, sondern einen Überblick über den Ursprung und die Entwicklung der Landschaftsmalerei anhand von Beispielen schaffen. Mit Hilfe dieses geschichtlichen Überblicks wirst Du von Anfang an verstehen, was die großen Meister taten, um ihre herrlichen Landschaften zu malen.
Komposition ist ganz allgemein das Zusammenfassen einzelner Teile zu einem einheitlichen Ganzen. Beim Zeichnen und Malen versteht man darunter das Ordnen der Motive auf dem Papier oder der Leinwand, so daß ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Linie, Form,Ton,Farbe, Perspektive und Bewegung entsteht. Ohne eine solche vom Künstler vorzunehmende Gliederung und Organisation seiner Gestaltungsmittel würde kein Kunstwerk, überhaupt keine bewußte Gestaltung zustande kommen. Wir würden lediglich ein ein Chaos von Farben, Formen, und Linien erleben.
Komposition ist ganz allgemein das Zusammenfassen einzelner Teile zu einem einheitlichen Ganzen. Beim Zeichnen und Malen versteht man darunter das Ordnen der Motive auf dem Papier oder der Leinwand, so daß ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Linie, Form,Ton,Farbe, Perspektive und Bewegung entsteht. Ohne eine solche vom Künstler vorzunehmende Gliederung und Organisation seiner Gestaltungsmittel würde kein Kunstwerk, überhaupt keine bewußte Gestaltung zustande kommen. Wir würden lediglich ein ein Chaos von Farben, Formen, und Linien erleben.
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